Sonnenbrand adieu….

Was habe ich für inspriationslose Wochen hinter mir… Das verregnete Wetter hat meinen inneren Schweinehund Überhand nehmen lassen und meine Kreativität kurzfristig lahmgelegt.

Aber Schluss jetzt!

Heute hieß es nach Feierabend, Sonne, frische Luft und neue Ideen tanken. Richtung Gopf bin ich fündig geworden.

Genau richtig, denn das Johanniskraut steht schon fast in voller Blüte und wartet darauf, in seiner bekanntesten Rezeptur Verwendung zu finden.

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Vor allem gilt das Hartheu mit dem Hauptwirkstoff Hypericin als Stimmungsaufheller. Es ist ein pflanzliches Antidepressivum das bei starker nervlicher Belastung eine beruhigende Wirkung ausübt.

Allerdings muss unbedingt dazu gesagt werden, dass diese Sonnenpflanze in hohen Dosierungen und längerem Gebrauch lichtempfindlich macht und auch die Wirkung von Medikamenten herabsetzen kann. Vor allem auch die der Pille.

… und doch gilt es als eines der besten Hausmittel bei Verbrennungen. Vor allem bei Sonnenbrand.

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So gehts in Kurzfassung:

Gutes Öl (Olive oder Sonnenblumenkern) kaufen, trockene Johanniskrautblüten pflücken, zu einem Drittel in ein Glas füllen, mit Öl aufgießen, verschließen und etwa 3-4 Wochen an einem hellen Ort stehen lassen.

Schon nach kurzer Zeit beginnt sich das Öl Rot zu verfärben.

Auch ein Tip für alle, die sich beim Pflücken nicht ganz sicher sind. Wenn ihr die Knospe zwischen den Fingern zerreibt, färbt sie sich rot.

Mein Jahresvorrat an Rotöl ist seid heute gesichert, denn ich verwende es auch teilweise als Salbengrundlage.

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Viel Spaß beim Nachmachen!

Liebe Grüße

Margot

 

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