Sommerküche: Ofenfutter

Steht der Menüplan für heute schon?

Ab und zu muss es auch bei mir schnell gehen. Ein kritischer Blick in den Kühlschrank und schon ist die Entscheidung gefallen! Auch, weil ich euch noch die „selfmade Mayo“ präsentieren will!

Für mein Ofengemüse nehme ich alles, was verfügbar ist und auf das ich gerade Lust habe. Kartoffel, Karotten, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Tomaten und eine ordentliche Ladung Knoblauch!

Was nötig ist schälen. Einfach dran denken, dass Karoffeln und Karotten etwas länger als die anderen Gemüsesorten brauchen. Somit schneide ich diese etwas schmaler zurecht. Die Zucchini und Paprikastreifen dürfen ruhig etwas dicker sein.

P1020387

Dann kommt alles in eine Schüssel. Zum Marinieren habe ich mein neues Aromaöl und eine ordentliche Prise Bratkartoffelsalz verwendet. Die rötliche Farbe kommt von dem speziell geräucherten Paprikapulver das dem Ganzen zusätzlich mit Chilifäden und geschroteten Chilischoten den gewissen Kick gibt.

P1020384

Dann ein kurzer Sprint zum Kräuterbeet. Frischer Rosmarin und Bohnenkraut pflücken und auch untermischen. Jetzt wird das Ganze auf einem Blech mit Backpapier verteilt und kommt etwa 15 – 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Einfach auf die Bräunung achten und ab und zu mal umdrehen.

Da bleibt locker Zeit, für eine Chili-Knoblauch Aioli. Selfmade versteht sich!

Dazu brauchen wir 3 Dotter, etwas Senf, geriebener Muskat, Kräuter- oder in meinem Fall: Bärlauchsalz. Ein gutes, kaltgepresstes Öl , geschrotete Chili und fein geschnittener Knoblauch. Das Öl sollte eher geschmacksneutral sein. Teilweise sind die Olivenöle je nach Herkunft sehr intensiv. Dann wäre ein feines Sonnenblumenöl auf jeden Fall besser geeignet.

P1020392

Die Menge mit 3 Dotter gibt relativ viel. Sie hält sich aber gleich im Glas abgefüllt und dann im Kühlschrank gelagert locker ein paar Tag für den nächsten Auftritt! Egal ob im Wurstsemmel oder zu Grillfleisch!

Die Zutaten bis auf das Öl vermischen und jetzt ist Feingefühl gefragt. Mit dem Mixer immer weiter rühren und das Öl ganz langsam, fast tröpfchenweise einrühren. Relativ schnell wird die Masse dann etwas dicker und das Öl kann jetzt umso schneller bis zur gewünschten Konsistenz eingearbeitet werden.

Bei selbstgemachter Aioli (Klartext: Mayonnaise) sollte man sich beim ersten Mal genügend Zeit nehmen. Es wäre schade und ist möglich, wenn das Öl am Anfang zu schnell dazu gegeben wird, das Ganze gerinnt. Aber der Aufwand lohnt sich und ich garantiere euch, dass ihr niemals wieder Mayo kaufen geht sondern in Zukunft nur noch selbst in allen möglichen Geschmacksrichtungen produziert.

P1020395

Voilá: So schnell und einfach ist eine selbstgemachte „Chili&Knoblauch Aioli“ gezaubert. Dank den Dottern von glücklichen Nachbarshühnern auch in sympatischem Gelb statt sterilem Weiss.

Jetzt heißt es anrichten und sich schmecken lassen!

P1020405

P1020406

Ob als Beilage oder als Hauptspeise mit einem saftigen Steak …

So schnell wie es auf dem Teller landet, so schnell ist es auch schon verputzt. Meine Requisite.

P1020411

Ich wünsche euch viel Spaß und besonders viel Genuss beim Nachmachen!

Liebe Grüße

Margot

About